• Weizenfeld mit goldenen Ähren

Backwaren aus 2ab-Weizen und das Qualitätskonzept

Für "sensible Esser" die bisher schweren Herzens auf Weizenprodukte verzichtet haben, gibt es jetzt Backwaren aus 2ab-Weizen, dem verträglichen Urweizen. Diese bestechen durch eine hellgelbe Farbe der Krume und einen wunderbar aromatischen, mild-süßlichen Geschmack. Wer einmal Backwaren aus 2ab-Weizen probiert hat, der erkennt und schätzt sie immer wieder - und das ohne Reue. Denn 2ab-Weizen steht für unbeschwerten Genuss.

2ab-Weizen Gebäcke

Die Backwaren aus 2ab-Weizen können nur so gut und rein sein wie die Summe aller verwendeten Rohstoffe und deren Verarbeitung. Das ist leider oft keine Selbstverständlichkeit: Bei Dinkelgebäcken ist es nicht unüblich, dass zur Steigerung der Backleistung hochkonzentriertes D-Gluten (aus Brotweizen) dem Dinkelmehl zugesetzt wird; ein solches Dinkelbrot hat mit 100% Ursprünglichkeit natürlich nicht mehr viel gemein, aber gesetzlich ist dieser Zusatz nicht verboten. Damit da, wo 2ab-Weizen drauf steht, auch nur 2ab-Weizen drin ist, haben wir ein Qualitätskonzept entwickelt, welches vom Anbau über die Vermahlung bis hin zu den Backrezepturen vorschreibt, wie der 2ab-Weizen zu verarbeiten ist und vor allem, welche Rohstoffe in den 2ab-Backrezepturen nicht verwenden werden dürfen. Denn nur so können wir sicherstellen, dass die Verbraucher von Backwaren mit 2ab-Weizen nicht enttäuscht werden, sondern einen verträglichen Hochgenuss erleben.

Das 2ab-Qualitätskonzept

Das 2ab-Qualitätssystem stellt eine gute Verträglichkeit der Backwaren sicher, deshalb ist der Zusatz von Rohstoffen mit höheren FODMAP-Gehalten (enthalten zum Beispiel in normalen Brotweizen und Dinkel) verboten. Das 2ab-Qualitätsversprechen bedingt, dass Gebäckrezepturen und Lebensmittelkompositionen mit 2ab-Weizen ausschließlich von uns freigegebene und zugelassene Rohstoffe enthalten dürfen.

Für 2ab-Backwaren ist explizit der Zusatz folgender Zutaten untersagt bzw. nur reduziert gestattet:

Getreide

  • kein Brot-/Weichweizen (enthält D-Gluten und sehr viel FODMAP)
  • kein Dinkel (enthält D-Gluten und sehr viel FODMAP)
  • kein Durum/Hartweizen (enthält viel FODMAP)
  • kein Einkorn (enthält kein D-Gluten, aber sehr viel FODMAP)
  • kein Roggen (enthält die höchsten FODMAP-Werte von allen Brotgetreidearten)
  • keine Getreideschrote und -Flocken (FODMAP bauen sich hier schlechter ab)

Gluten/Zusätze:

  • kein Gluten (Rohstoffbasis ist Weichweizen, dieser ist reich an D-Gluten)
  • keine glutenhaltigen Zusätze (enthalten D-Gluten und oft auch FODMAP)

Sonstige Zutaten:

  • generell keine Zugabe isolierter FODMAP (Inulin ist bspw. ein Fruktan und zählt damit zu den FODMAP)
  • kein Obst (enthält Fruktose, deshalb ist auch kein Zusatz von Apfelfasern gestattet)
  • keine Hülsenfrüchte (z.B. Soja- oder Erbsenschrot, da viele FODMAP)
  • keine Milchprodukte (enthalten Laktose und damit FODMAP)
  • keine Fruktose und keine Süßstoffe/Zuckeraustauschstoffe (sind FODMAP)
  • nur wenige Ölsaaten (die meisten sind unbedenklich, doch einige enthalten FODMAP, welche sich auch während langer Teigführung nicht abbauen)

 

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